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Fußball

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Der Bewerb 

Bei der Landesfachwarte-Tagung Fußball Anfang April wurde die Gruppeneinteilung und der Spielplan des Fußballturniers fixiert.
In der Gruppe A spielen: Wien, Steiermark, Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich.
Hier geht es zum Spielplan!
In der Gruppe B spielen: Tirol, Burgenland, Vorarlberg, Südtirol, Salzburg.
Hier geht es zum Spielplan!
 
Das Finale wird der österreichische Star-Schiedsrichter Konrad Plautz pfeifen.


Kontakt

Bundesfachwart: Ernst Hofer
Tel.: 0664/846 51 55
E-Mail: nessi@utanet.at

 

Infos zur Sportart

Allgemeines

 

Fußball ist ein Ballsport, bei dem zwei Mannschaften mit je elf Spielern (einem Torhüter und zehn Feldspielern) gegeneinander antreten. Ziel ist es, den Ball ins gegnerische Tor zu bringen. Fußball wird vorwiegend mit dem Fuß gespielt, jedoch dürfen die Feldspieler auch andere Körperteile, ausgenommen ihre Hände und Arme, verwenden. Der Torhüter ist der einzige Spieler der jeweiligen Mannschaft, der den Ball mit der Hand spielen darf, und das auch nur innerhalb des eigenen Strafraums.

Fußball wird von zwei Mannschaften mit je elf Spielern auf einem rechteckigen Spielfeld gespielt. Ziel des Spieles ist es, den Ball öfter in das gegnerische Tor zu befördern, als es der Gegner schafft. Ein Tor zählt nur, wenn der Ball zur Gänze hinter der Torlinie ist. Fußball ist sowohl die Bezeichnung für die Sportart als auch für das Spielgerät selbst.

Die Tore befinden sich in der Mitte der beiden kurzen Seiten des Spielfelds. Bewacht werden sie von einem besonderen Spieler der jeweiligen Mannschaft, dem Torwart, der innerhalb des Strafraums den Ball auch mit den Händen spielen darf. Der Torwart trägt eine spezielle Kleidung und Ausrüstung (Torwarthandschuhe), die ihn auch optisch von den anderen Spielern unterscheidet. Die anderen zehn Spieler jeder Mannschaft werden Feldspieler genannt und unterteilen sich in Abwehr-, Mittelfeld- und Angriffsspieler.

soccer2Sieger ist die Mannschaft, die die meisten Tore erzielen konnte. Bei Gleichstand endet das Spiel unentschieden. Eine Ausnahme bilden Spiele in so genannten K.-o.-Runden: Da in diesem Fall ein Sieger ermittelt werden muss, geht das Spiel nach Ende der offiziellen Spielzeit in die Verlängerung; steht es auch danach noch unentschieden, wird der Gewinner durch ein Elfmeterschießen ermittelt. Dieser Modus kommt bei Welt- und Europameisterschaften, internationalen Pokalfinalspielen und in einigen Ländern, auch im nationalen Pokalwettbewerb zur Anwendung. Turnierordnungen können abweichende Regelungen treffen. So kann auch auf eine Verlängerung verzichtet werden und sofort ein Elfmeterschießen stattfinden. Eine weitere Möglichkeit ist, die Verlängerung nur bis zum "Golden Goal" zu spielen, dem ersten Tor, das dann sofort die Entscheidung bringt. Es kann auch nach den neueren Regeln des "Silver Goals" gespielt werden. Dies ist eine Abschwächung des "Golden Goals", bei dem eine Mannschaft gewinnt, wenn sie zur Halbzeitpause oder am Ende der Verlängerung mehr Tore erzielt hat. Bei den Turnieren der großen Verbände wird jedoch mittlerweile, nachdem bei der EM 2004 das "Silver Goal" letztmalig angewendet wurde, wieder die "normale" Verlängerung mit zwei Mal 15 Minuten gespielt.

Verbreitung

 

Fußball ist heute eine der beliebtesten und am weitesten verbreiteten Sportarten weltweit. Laut Angaben des Weltfußballverbandes FIFA spielten im Jahre 2006 über 265 Millionen Menschen in über 200 Ländern Fußball. Davon sind über 38 Millionen in weltweit über 325.000 Vereinen organisiert - 207 Länder und autonome Regionen sind Mitglieder der FIFA. Vor allem die einfachen Grundregeln sowie die geringe Ausrüstung, die zur Ausübung dieses Sports notwendig ist, machten das Spiel, das weltweit die gleichen Regeln hat, so populär und förderten seine Ausbreitung. Die Menschen verfolgen Fußball nicht nur als Zuschauer, er wird auch von vielen im Amateurbereich gespielt. Allein in Deutschland sind sechs Millionen Menschen in über 27.000 Fußballvereinen aktiv. Hinzu kommen noch etwa vier Millionen Menschen, die als so genannte Hobbykicker in ihrer Freizeit in Hobby-, Betriebs- oder Thekenmannschaften regelmäßig Fußball spielen. Der Nobelpreisträger Albert Camus sagte einmal: Was ich schließlich am sichersten über Moral und Verantwortung weiß, verdanke ich dem Fußball.

soccer4Es wird aber nicht nur auf der ganzen Welt Fußball gespielt, sondern es gehen auch Millionen Menschen regelmäßig in Fußballstadien, um dem Spiel zuzuschauen. Insbesondere in Europa und Südamerika dominiert der Fußball in der Sportberichterstattung. Weit mehr verfolgen die Spiele in allen Ländern der Welt über das Fernsehen. Die Fankultur ist überwiegend männlich geprägt und hat unter anderem auch Elemente des Hooliganismus und der Homophobie (siehe unten) vorzuweisen, jedoch ebenfalls gegenläufige Erscheinungen. Frauenfußball ist in der öffentlichen Wahrnehmung aufgrund dieser männlichen Prägung weitaus weniger präsent, dennoch nimmt er in einigen Ländern, wie beispielsweise den Vereinigten Staaten, eine bedeutende Rolle ein.

Durch die zunehmende Popularität dieser Sportart stieg auch die Anzahl der Fußballverletzungen, u.a. aufgrund des vermehrten Interesses und der sich daraus ergebenden Zunahme der medienträchtigen Wettbewerbe. Etwa 40 bis 60 Prozent der Sportverletzungen und 3,5 bis 10 Prozent der Aufenthalte im Krankenhaus, resultierend aus diesen Sportverletzungen, sind in Europa auf den Fußball zurückzuführen.

Geschichte

 

Es gibt unterschiedliche Überlieferungen über die Anfänge des Fußballspiels.

Schon im zweiten Jahrtausend v. Chr. wurde in China ein fußballähnliches Spiel namens Ts'uh-chüh ("ts'uh" = mit dem Fuß stoßen; "chüh" = Ball) ausgetragen. Über die damaligen Regeln des Spiels ist nichts bekannt. Jedoch gilt als sicher, dass es als militärisches Ausbildungsprogramm zum Training der Soldaten durchgeführt wurde.

Im Frühmittelalter wurde in England Fußball gespielt, indem zwei Dörfer versuchten, einen Ball in das gegnerische Stadttor zu befördern. Da es keine Regeln gab, kamen schlimme Verletzungen häufig vor. Das "Spielfeld" lag immer zwischen zwei Dörfern, selbst wenn diese mehrere Kilometer auseinander lagen.

1848 verfassten Studenten der Universität Cambridge die ersten Fußballregeln. Danach bestand eine Mannschaft aus 15 bis 20 Spielern. Im Jahre 1857 gründeten Cricketspieler mit dem FC Sheffield den ersten offiziellen Fußballverein der Welt.

England gilt heute als das Mutterland des Fußballs, weil 1863 in London die Football Association (FA) gegründet wurde und das umfangreiche Regelwerk jener Jahre die Entwicklung des gesamten Fußballs förderte.

soccer31866 wurde die Abseitsregel eingeführt: Ein Spieler war nur dann "abseits", wenn er bei der Ballannahme weniger als drei Gegner vor sich hat. Im Sheffield Code wurden die Regeln um den Eckball und den Freistoß erweitert. 1870 begrenzte die FA die Zahl der Spieler auf elf. Ein Jahr später verbot der englische Fußballverband allen Feldspielern das Handspiel, nur der Torwart durfte noch den Ball in der eigenen Hälfte mit der Hand spielen, hatte ihn aber nach zwei Schritten wieder freizugeben. Diese Regel galt bis 1969. Damit wurde erstmals das Fußballspiel vom damals weit verbreiteten Rugby abgegrenzt.

1872 wurde eine einheitliche Ballgröße von der englischen Association festgelegt und das erste offizielle Länderspiel in Glasgow zwischen Schottland und England ausgetragen (Endstand 0:0). Im selben Jahr wurde mit dem FA-Cup der erste nationale Fußballwettbewerb eingeführt. Zwei Jahre später wurde der Fußballschiedsrichter eingeführt, der das Spiel als Unparteiischer leitete.

1878 fand das erste Spiel bei elektrischer Beleuchtung (durch sog. Flutlichter) in Sheffield an der Bramall Lane statt. Ein Jahr später wurde die erste Profi-Liga in England gegründet (erster Meister war Preston North End). Im Jahre 1891 wurde in Irland der Elfmeter ins Reglement aufgenommen. Seit 1897 kann ein Entscheidungsspiel bei einem Unentschieden verlängert werden. Zwei Jahre später erlaubte der englische Verband in England den bezahlten Vereinswechsel, zunächst allerdings nur zu einem Höchstbetrag von zehn Pfund.

Am 21. Mai 1904 wurde ein Weltverband, die Fédération Internationale de Football Association (FIFA) in Paris gegründet, der Länderspiele organisieren und die internationalen Fußballregeln aufstellen sollte. Die FIFA definierte den Begriff gefährliches Spiel, führte den direkten Freistoß ein und hob die Bestimmung auf, wonach die Hosen der Spieler die Knie bedecken mussten.

soccer5Österreich war mit der Einführung einer Profi-Liga im Jahre 1924 der erste kontinentaleuropäische Staat mit einer Liga für Berufsfußballspieler. Drei Jahre später initiierte der Österreichische Fußball-Bund mit dem Mitropacup den ersten bedeutenden internationalen Wettbewerb für Vereinsmannschaften in Europa. Der Mitropacup gilt als Vorläufer des heutigen Fußball-Europapokals.

Im Jahre 1930 richtete die FIFA auf Initiative von Enrique Buero und Jules Rimet die erste FIFA-Weltmeisterschaft aus, bei welcher der Gastgeber Uruguay Weltmeister wurde. 13 Mannschaften nahmen an der WM teil.

Für die Fußball-Weltmeisterschaft 2010 werden voraussichtlich 203 Länder-Nationalmannschaften an der WM-Qualifikation teilnehmen.

Begriff

 

Während in vielen englischsprachigen Ländern Fußball einfach als Football bezeichnet wird, findet in den USA, in Kanada und in Australien (hier nur umgangssprachlich) der Begriff Soccer Verwendung. Der Begriff Soccer ist eine Kurzform für association football (d. h. Fußball nach den Regeln der englischen Football Association), welcher das Spiel zu ebenfalls als football bezeichneten Varianten abgrenzt, ursprünglich in England insbsondere zum Rugby, heute in den USA vor allem zum American Football, in Kanada zum Canadian Football und in Australien zum Australian Football.

 

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